12 Juni 2007

Wiener Schnitzel im "Louis"

Berlin Neukölln Louis
Was hatte man nicht alles lesen können von Berlins wahrscheinlich größtem Schnitzel. Das Ganze im Louis in Neukölln am Richardplatz. Das musste umgehend getestet werden. Wir sollten Glück haben und einen freien Tisch im Schatten erwischen (was aufgrund der Temperaturen um die 30°C nötig war).

Der Wirt und Betreiber, ein gebürtiger Österreicher leitet das Lokal bereits seit 1994. Dementsprechend sah auch die Speisekarte aus. Außer dem Schnitzel hatte es noch andere typisch Österreichische Spezialitäten.

Aber nun zurück zum Riesenschnitzel, deshalb war man ja gekommen. Es ragte wirklich überall über den Tellerrand und wird wohl die Ein-Kilo-Marke überschritten haben. Die Beilagen (Bratkartoffeln) waren gut darunter versteckt. Das Ganze für 13,80 € - nicht billig, aber akzeptabel. Dafür sind die Getränkepreise schon ziemlich überdurchschnittlich (eigentlich alles was 0,5 Liter beinhaltete, lag bei 3,50 €).

Das Schnitzel selbst war wirklich sehr schmackhaft und in seiner Größe von mir leider nicht zu bezwingen (gerade mal 50 % fanden in meinem Magen Platz). Die Beilagen waren nicht der Rede wert und eigentlich recht lieblos serviert, aber darum ging es ja hier nicht unbedingt. Der Rest des Schnitzels verschwand in einer beschichteten Tüte, wie man sie vom Hähnchengrill kennt.

Wie Das Lokal von innen aussah, weiß ich gar nicht, da wir es uns draußen bequem gemacht hatten. Die Lage ist recht zentral und trotzdem fernab von immensem Verkehrslärm. Der Wirt verbreitete Wiener Schmäh, allerdings empfand ich das als etwas aufgesetzt. Man hatte das Gefühl, als suchte er förmlich einen Aufhänger um mit den Gästen ein paar Worte wechseln zu können. Trotzdem deutlich angenehmer, als bei dessen Landsmann vor kurzem in der Rosalinde.

Abschließend bleibt zu sagen, dass man das mal gesehen und auch mitgemacht haben muss, aber nicht ständig. Ein Renner scheinen auch die 10 Bouletten für 5 € zu sein und - kurios - das Kleine Schnitzel (für 7,80 €) - sah kaum kleiner aus als sein großer Bruder und brachte bestimmt noch 500 g auf die Waage, wie wir am Nachbartisch sehen konnten.

Die leckeren Reste haben uns noch zwei weitere Tage einen schmackhaften Imbiss beschert.

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Posted by eisen at Dienstag, Juni 12, 2007

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